Von Kappadokien ans Mittelmeer

Wir verlassen Kapadokien bei 8,5° und trübem Wetter.

Brrrrrr

Wir wollen ans Mittelmeer. Die nächsten Tage soll das Wetter durchwachsen sein und viel Regen mit sich bringen. Selbst in Finnland war es nie so unbeständig und kalt. 😁

Wir fahren Richtung Südwesten, und das Wetter wird tatsächlich besser. Nach ein paar Stunden entdeckt Gerlinde ein Hinweisschild auf eine alte Karawanserei. Wir halten spontan an und verbinden eine kurze Pause mit dem Besuch der Karawanserei.


Seldschukische Karawanserei Obruk Hani

Vor dem Gebäude ist ein achteckiger Stern angelegt – „SELJUK OCTAGONAL SQUARE“.

SELJUK OCTAGONAL SQUARE

Jede Spitze des Achtecks steht für eine Tugend, die hier auf Steinen eingraviert zu lesen ist (Mitgefühl, Geduld, Wahrhaftigkeit, Treue, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Geheimnisse bewahren, Barmherzigkeit) In der Karawanserei finden wir den Bezug zu Rumi, der ein bedeutender persischer Dichter, islamischer Gelehrter und Mystiker des 13. Jahrhunderts war und in dieser Gegend lebte. Allerdings passen die genannten Tugenden nicht zu den Zitaten und Gedichten Rumis und sind wahrscheinlich eher eine moderne spirituelle Interpretation. So genau konnten wir das nicht herausfinden.

Eine der acht Tugenden

Das Innere der Karawanserei

Die Karawanserei ist heute ein Museum und gleichzeitig ein Hotel. Es ist sehr schön restauriert und schön anzugucken. Wir sind vor allen Dingen von den alten Türen begeistert.



Dauerregen am Mittelmeer

Immerhin: es ist warm 😀

2 Kommentare zu „Von Kappadokien ans Mittelmeer“

  1. Jochen

    Die Türen sind wunderschön geschnitzt. Das Holz wirkt ausgeblichen und passt so farblich gut zu dem beige grauen Steinen der Karawanserei.

    1. Ist wirklich schön dort – zufällig gefunden.

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