Wandern in Kappadokien – es lohnt sich

Taubental und Liebestal – die große Runde

Wir sind früh wach und ziehen unsere Wanderschuhe an. Der Wanderweg startet direkt an unserem Campingplatz und führt zunächst durch den Ort. Die für Göreme typischen Felshöhlen sind heute Teil von modernen Restaurants oder Hotels.

Höhlen als Teil von Restaurants und Hotels
Typisch für Göreme
Der Eingang zum Taubental
Das Tal wird oben enger
Spektakulär

Am Ende des Tals gibt es eine Art Café. Wir machen kurz Pause und trinken einen frischgepressten Orangensaft und einen türkischen Kaffee.

Ein älterer Herr serviert türkischen Kaffee

Wir steigen aus dem Tal heraus und überqueren die Straße, um zum Liebestal zu kommen. Wir sehen ein paar Kamele. Man kann also nicht nur mit dem Pferd oder Quad die Täler erkunden. Tja, so ist das eben …

Talerkundung per Kamel

Viel zu viele Menschen und viel zu viel Tourismus. Wir gehen schnell weiter.

Nach ein paar Minuten erreichen wir den Einstieg in das Liebestal.

Das Liebestal erstreckt sich vor uns
Wir halten immer wieder inne und genießen den Anblick

Wir folgen dem Tal nach unten und sind begeistert von den bizarren Felsformationen. Sie bestehen aus Tuffstein, einem weichen Gestein vulkanischen Ursprungs, das aufgrund der in dieser Gegend herrschenden geologischen Kräfte zu einzigartigen und ungewöhnlichen Formationen gepresst wurde.

Einzelner Feenkamin
Feenkamine – schlanke, hohe Felsen, die allein oder in Gruppen angeordnet sind und der Sage nach von Feen errichtet wurden

Am Ende müssen wir wieder hoch

Es geht wieder hoch
Zurück beim Camper

Das Rote Tal

Für mich die schönste Wanderung in Göreme. Wir nehmen die Fahrräder und fahren ein Stück aus dem Ort heraus. Schon sind wir in einer anderen Welt.

Schon der Anfang ist vielversprechend
Ein schmaler Pfad

Der Weg ist nicht unbedingt einfach, aber gut machbar. Man muss etwas kraxeln.

Immer wieder sehen wir Felsenkirchen und Höhlenwohnungen, die es hier zu hunderten oder gar tausenden in den Felsen der Täler und Schluchten gibt. Sie stammen aus der Zeit um das 9. Bis 13. Jahrhundert und sind vor allem byzantinischen Mönchen zu verdanken, die sich damals hier angesiedelt und ihre Spuren im weichen Tuffgestein hinterlassen haben.

Felsenkirche aus byzantinischer Zeit
Zum Teil mit Fresken

Hier ist alles alt und hat eine lange Geschichte

Und wieder Felsenhölen
Wieder unten

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