Taubental und Liebestal – die große Runde
Wir sind früh wach und ziehen unsere Wanderschuhe an. Der Wanderweg startet direkt an unserem Campingplatz und führt zunächst durch den Ort. Die für Göreme typischen Felshöhlen sind heute Teil von modernen Restaurants oder Hotels.





Am Ende des Tals gibt es eine Art Café. Wir machen kurz Pause und trinken einen frischgepressten Orangensaft und einen türkischen Kaffee.

Wir steigen aus dem Tal heraus und überqueren die Straße, um zum Liebestal zu kommen. Wir sehen ein paar Kamele. Man kann also nicht nur mit dem Pferd oder Quad die Täler erkunden. Tja, so ist das eben …

Viel zu viele Menschen und viel zu viel Tourismus. Wir gehen schnell weiter.
Nach ein paar Minuten erreichen wir den Einstieg in das Liebestal.


Wir folgen dem Tal nach unten und sind begeistert von den bizarren Felsformationen. Sie bestehen aus Tuffstein, einem weichen Gestein vulkanischen Ursprungs, das aufgrund der in dieser Gegend herrschenden geologischen Kräfte zu einzigartigen und ungewöhnlichen Formationen gepresst wurde.


Am Ende müssen wir wieder hoch


Das Rote Tal
Für mich die schönste Wanderung in Göreme. Wir nehmen die Fahrräder und fahren ein Stück aus dem Ort heraus. Schon sind wir in einer anderen Welt.


Der Weg ist nicht unbedingt einfach, aber gut machbar. Man muss etwas kraxeln.

Immer wieder sehen wir Felsenkirchen und Höhlenwohnungen, die es hier zu hunderten oder gar tausenden in den Felsen der Täler und Schluchten gibt. Sie stammen aus der Zeit um das 9. Bis 13. Jahrhundert und sind vor allem byzantinischen Mönchen zu verdanken, die sich damals hier angesiedelt und ihre Spuren im weichen Tuffgestein hinterlassen haben.


Hier ist alles alt und hat eine lange Geschichte









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