Regen und 12°

Leider hat sich das Wetter nicht gebessert. Es regnet seit ein paar Tagen und es ist kalt.

Kalt!

Eigentlich wollten wir ja ein paar Wanderungen machen. Auch der Campingplatz gefällt uns gut. Aber das Wetter spielt nicht mit. Wir wollen in wärmere Gefilde und beschließen, nach Süden zu fahren.

Vorher besuchen wir noch das Kloster Sumela. Es liegt ein paar Kilometer Tal aufwärts und ist schnell erreicht. Das Kloster liegt spektakulär steil in einer Felswand und wird leider touristisch komplett ausgeschlachtet. Schade!

Eine beeindruckende Stätte – das ganze drumherum nervt dann doch ziemlich und wir sind froh, dass wir weiterfahren können

Wir fahren durch die „türkischen Alpen“ und überqueren dabei fast unbemerkt einige Pässe, die über 2000 m liegen. Schon nach einer halben Stunde werden aus 12° 26°. Unglaublich wie schnell das geht.

 Pass auf 2000 m und trotzdem 25° 

Nicht nur das Klima ändert sich, sondern auch die Gegend. Es gibt viel weniger Wald und viel weniger Grün. Alles scheint sehr trocken zu sein. Verrückt vor 30 Minuten sah das alles noch ganz anders aus. Man sieht auch viel weniger Hochhäuser und Bauten. Insgesamt ist die Gegend viel dünner besiedelt. Uns gefällt das sehr gut.

Es gibt auch so gut wie keine Campingplätze und so suchen wir uns einen netten Platz an einem kleinen See. Ein absoluter Glücksgriff. Wir schlafen gut und es ist nicht mehr kalt. Als wir ankommen, knurrt uns ein älterer Hund an. Er ist aber sehr freundlich und bewacht uns die ganze Nacht.

Platz an einem kleinen See
Wir sind allein
Unser Wachhund
Der See
Vollmond

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